Guten Morgen, guten Tag, guten Abend!

In unserer immer hektischer werdenden Zeit muss man schauen, zu welcher Tageszeit man sich informieren kann. Egal wann, seien Sie herzlich willkommen auf meiner Homepage, die Ihnen einen Überblick vermitteln soll über meine Person, meine Vorstellungen, meine Ziele und meine Motivation für die nächsten sechs Jahre.

Liebe Herleshäuserinnen, liebe Herleshäuser,

ich freue mich über Ihr Interesse und darf Sie bitten, sich etwas Zeit zu nehmen, um die wichtigsten und aktuellsten Themen des Bürgermeisterwahlkampfes aus meiner Sicht kennen zu lernen.

Es ist eigentlich unglaublich, dass die ersten sechs Jahre als Bürgermeister in und für Herleshausen zum 31.10.2018 zu Ende gehen. Doch dieser Zeitraum stand bereits in 2012 fest und schon damals war meine Ankündigung unmissverständlich und nachhaltig angelegt.

Das Projekt „Herleshausen verdient Zukunft“ braucht zwei Legislaturperioden, um die vorhandenen, schwierigen Rahmenbedingungen auf den unterschiedlichen Ebenen in den Griff zu bekommen und langfristig lösen zu können. Um diese angefangene Aufgabe mit ihren vielschichtigen Facetten weiter fortführen zu können, bewerbe ich mich ein zweites Mal für die Funktion des Bürgermeisters.

Ich habe damals wenig versprochen, da die Situation erst einmal grundlegend zu analysieren war, doch meine Zusage, für 12 Jahre als Bürgermeister zur Verfügung zu stehen, löse ich hiermit ein! 

Gehen Sie am Sonntag,

dem 27. Mai 2018,

Ihren Bürgermeister wählen und wählen Sie den Kandidaten, der nach Ihrer Meinung die Interessen der Gemeinde Herleshausen am besten vertreten kann, und zwar in allen verwaltungsrechtlichen Fachdisziplinen und auf allen (kommunal)politischen Ebenen.

Die Kommunalpolitik ist und bleibt die Basis unseres demokratischen Staats-aufbaues. Deshalb werbe ich weiterhin dafür, dass auch diesmal die Bürger-meisterwahl in Herleshausen von allen Bürgerinnen und Bürgern als direkte Einfluss-möglichkeit auf die Entwicklung unserer Gemeinde wahrgenommen wird.

Auch für einen Bürgermeister ist es wichtig, ein Feedback für seine bisherige Arbeit zu erhalten. Damit dies aber als repräsentativ gewertet werden kann, muss die Wahlbeteiligung hoch sein – und dafür werbe ich!

Was ich kann, wofür ich einstehe und welche Prioritäten ich setze, dürfte in dem zurückliegenden Zeitraum den allermeisten Herleshäuser/innen bekannt geworden sein. Einsatz für die Sache, aber auch Durchhaltevermögen und Durchsetzungskraft waren häufiger erforderlich als es die meisten von Ihnen vermuten würden.

Unpopuläre Maßnahmen zu verkünden, gleichzeitig aber auch eigene Ideen zu entwickeln, wie die eigenständige Zukunft unserer Gemeinde gesichert werden kann, gehören inzwischen schon zum Tagesgeschäft und werden es vermutlich noch viele Jahre bleiben.

Inzwischen ist meine fachliche Überzeugungskraft auch bei den parteiunabhängigen Bürgermeistern (PuB) angekommen. Ich durfte auch hier wieder einmal erfahren, dass man auf meine Meinung Wert legt und mein Urteil schätzt.

Wer sich in so kurzer Zeit hessenweit einbringt und einbringen darf, der hat sicherlich nicht nur „fachlich was auf dem Kasten“, sondern passt auch menschlich zu diesem Personenkreis. Allerdings haben diese Erfahrungen und Meinungsaustausche auch einen unschätzbaren Wert für die Gemeinde Herleshausen, denn so kann man von den Erfahrungen der anderen PuB’s profitieren.

Man lernt ständig dazu, schaut, wie es andere machen und setzt dies – soweit es passt - für die eigene Gemeinde um. Ein Geben und Nehmen – „kein Herr-schaftswissen“ – einfach ein gutes und sympathisches Miteinander unter denen, die gleichartige Probleme haben und zusammen können – neudeutsch unter denen, die gut vernetzt sind und sich gegenseitig unterstützen wollen.

Nicht alles gelingt, aber die wichtigsten Aufgaben in finanzieller, personeller und organisatorischer Art sowie die Aufarbeitung einiger gravierenden Vergangen-heitsprobleme sind überwiegend – soweit sie in kommunaler Zuständigkeit lagen – abgearbeitet worden. Weg von den Wunschvorstellungen und Träumen einiger, hin zur Praxis und Realität, sollte die Zielvorgabe der nächsten Jahre sein. 


Populistische Versprechen werden von mir nicht zu erwarten sein.

 

Schöne Worte sind nicht immer wahr

und

wahre Worte sind nicht immer schön!

 

- Vielleicht nicht immer die beste Basis, um gewählt zu werden, aber für mich die unabdingbare Grundvoraussetzung mir selbst treu zu bleiben.


Dies gilt für den politischen Alltag genauso wie für den gemeinschaftlichen Umgang mit Kunden und dem eigenen Personal.

Die Reorganisation in der Gemeindeverwaltung hat bereits begonnen und sollte aktiv fortgesetzt werden. Natürlich bedeutet dies, dass es am Anfang des Prozesses holpern wird – aber sobald die angestrebten Maßnahmen greifen werden, wird jeder erkennen können, dass es notwendig war, die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung rechtzeitig zu beginnen. Dafür ist es eben auch erforderlich, dass alle Mit-arbeiter/innen verstanden haben, welchen Weg ihr Chef gehen will und dass sie ihm folgen – oder bessere Vorschläge unterbreiten und umsetzen.

Es wäre für mich nicht das erste Mal, einen solchen Reorganisationsprozess zu moderieren und umzusetzen und bisher waren die Ergebnisse am Ende stets besser als die „eingefahrenen Gleise“ am Anfang. Alle Mitarbeiter/innen, die sich dieser anspruchsvollen Teamaufgabe stellen und mitmachen, werden feststellen, dass sie anschließend unverzichtbarer Teil einer leistungs- und zukunftsorientierten Ver-waltung sein werden.

Es gibt noch viel zu tun in den nächsten Jahren und daher bin ich froh darüber, dass ich mich in den letzten sechs Jahren in vielen – teils echt schwierigen – Materien einarbeiten konnte.

Mit mir als Bürgermeister würde es ab dem 01. November 2018 „ungebremst“ weitergehen können für Herleshausen und alle seine Einwohner/innen.

Um dies aber – wie vor sechs Jahren zugesagt – umsetzen zu können, brauche ich Ihre Unterstützung und Ihre Stimme 

am Sonntag, dem 27. Mai 2018. 

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. 

Burkhard Scheld

Bürgermeister für Herleshausen